Die Geschichte von Mobil ohne Auto

 

 


1981 ließen Christen in der damaligen DDR erstmals das Auto in einer gemeinsamen Aktion stehen. Mitarbeiter des Kirchlichen Forschungsheimes in Wittenberg und der ostdeutschen kirchlichen Umweltbildungsstelle mit dem Leiter Hans-Peter Gensichen riefen die Aktion „Mobil ohne Auto“ ins Leben. Mitte der 1980er-Jahre verband sich die Aktion auch mit der Tradition der westdeutschen Autofreien Sonntage, die sich über Bayern deutschlandweit auch über den Eisernen Vorhang ausdehnte. Seitdem unterstützen engagierte Bürger, Kirchen, Umwelt-, Heimat- und Sportverbände sowie Teile der öffentlichen Verwaltung den jährlichen Aktionstag. Noch vor der Wende erfreute sich der Aktionstag auch in der alten Bundesrepublik wachsender Beliebtheit. Die Aktion wurde durch einen Autofreien Hoch-Schultag am darauffolgenden Dienstag erweitert. Anlässlich der Aktivitäten dieses Tages werden Landes- und Bundesstraßen für Autos gesperrt. Günstige Tagestickets oder „Nulltarif“ für Bus und Bahn machen in vielen Regionen das autofreie Angebot verlockend. Fußgänger-, Radler- und Inliner-Veranstaltungen, Straßenaktionen, Demonstrationen, Straßen- und Bahnhofsfeste, aber auch Bahn- und Straßenbahn-Sonderfahrten tragen zur Attraktivität des Aktionstages bei. Regionale Schwerpunkte bildeten sich im Süden und Norden sowie in Berlin mit einem UN-Umwelttag.

 

Die "grünen Radler" organisierten 1981 wohl die erste Fahrradsternfahrt in Hamburg.

Auch wurde in diesem Jahr der ADFC Landesverband Hamburg e.V. gegründet.

 

Schon in diesen Jahren gab es erhebliche Probleme für das radelnde Volk. Eine Demonstration hiergegen war geboren.

In Hamburg findet seit 1995 der „Mobil – ohne Auto“ – Tag traditionell am jeweiligen 3-ten Sonntag im Juni mit einer Fahrradsternfahrt statt.  Zeitweise nahmen auch die Skater teil. Die 4-spurige Straße „An der Alster“ war ihnen dann vorbehalten.

In den Jahren 2007 bis 2010 beteiligte sich auch der Hamburger Senat mit einem „Autofreien Sonntag“ mit dem sinnvollen Titel „Freie Fahrt fürs Klima“. Die öffentlichen Verkehrsmittel des Hamburger-Verkehrs-Verbundes konnten kostenlos genutzt werden. Als besonderer Anreiz für das „Umsteigen“! 

 

Der Verein "Mobil ohne Auto Nord e.V." ist 2008 in Hamburg gegründet worden. Seine Arbeit ist vom Finanzamt als Gemeinnützig anerkannt.

 (Text teilweise aus Wikepedia übernommen)

Heute bereitet ein Team, von engagierten RadlerInnen gemeinsam mit dem Vorstand, die Fahradsternfahrt in Gesprächsrunden ab November des Vorjahres vor. Am Tag der Sternfahrt betreuen rund 120 ehrenamtliche tätige Mitglieder, aus allen Umweltverbänden, den Ablauf: Als Tourenleitung, Startpunktbetreuung und/oder Ordner.